Musik

Rolling Stones nahmen 2006 in den USA 150 Millionen Dollar ein

Das US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ hat wieder einmal eine Top Ten der Bestverdiener im Musikgeschäft erstellt. Ohne Hits jüngeren Datums führen die Rolling Stones diese Charts an. Auch sonst sind Hitparadenstürmer Mangelware.

Das US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ hat wieder einmal eine Top Ten der Bestverdiener im Musikgeschäft erstellt. Ohne Hits jüngeren Datums führen die Rolling Stones diese Charts an. Mit Plattenverkäufen und vor allem mit ihrer „A Bigger Bang“-Tournee nahmen die Rock-Oldies allein in Nordamerika im vergangenen Jahr 150,6 Millionen Dollar ein. 138,5 Millionen Dollar davon stammten aus dem Live-Geschäft.

Bei fast allen Musikmillionären in der „Forbes“-Liste trugen die Umsätze aus dem Konzertbetrieb zu einem Großteil der Einnahmen bei. So auch beim Country-Traumpaar Faith Hill und Tim Graw. Mit ihren Tonträgern verdiente Hill im letzten Jahr nur 8,9 Millionen Dollar, ihr Gatte schaffte es immerhin auf 34,9 Millionen. Mit ihrer gemeinsamen Tournee erwirtschafteten sie 88,8 Millionen Dollar. Die gemeinsamen Einkünfte summierten sich auf 132 Millionen Dollar.

Rang drei unter den Reichen aus der Musikbranche belegen die Rascal Flatts, die mit Touren 43,6 Millionen Dollar verdienten. Zusammen mit ihren fünf Millionen Album- und den vier Millionen Downloadverkäufen kommt die Country-Band auf Einnahmen von 110,5 Millionen Dollar. Madonna verdiente mit ihrer „Confessions“-Tour 85,9 Millionen Dollar. Und weil sie auch ein paar CDs verkaufte, kamen im letzten Jahr insgesamt 96,8 Millionen Dollar aufs Konto.

Beeindruckend auch die Bilanz von Barbra Streisand: Im Tonträgergeschäft praktisch völlig abgemeldet, setzte die Entertainerin 95,8 Millionen Dollar um – fast ausschließlich mit Konzerten. Auf den weiteren Rängen der „Forbes“-Chart finden sich noch Kenny Chesney mit 90,1 Millionen Dollar, Céline Dion (85,2 Millionen Dollar), Bon Jovi (77,5 Millionen), Nickelback (74,1) und die Dave Matthews Band (60,4).

Gemeinsam schafften es die zehn Topverdiener auf Einnahmen in Höhe von 973 Millionen Dollar – 2,1 Prozent weniger als die Top Ten des Jahres 2005. „Forbes“ zieht für seine Berechnungen die Verkaufszahlen von Nielsen SoundScan und die Boxoffice-Ergebnisse von „Pollstar“ heran. CD- und Ticketverkäufe von außerhalb Nordamerikas sind in diesen Zahlen nicht eingerechnet. Auch die Umsätze der Künstler mit Werbung oder Merchandising-Produkten sind nicht berücksichtigt.

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