Das amerikanische Musikmagazin „Rolling Stone“ hegt Expansionspläne. Bereits Anfang 2006 soll die Zeitschrift einem Bericht der britischen „BBC“ zufolge den chinesischen Markt erobern. Inhaltlich soll der „Stone“-Ableger die einheimische Jugendkultur mit der internationalen Kunstszene verbinden. Einerseits werde das Heft aus Artikeln der lokalen Redaktion in Bejing bestehen, andererseits aus übersetzten Beiträgen der US-Autoren.
„Wir haben den Eindruck, dass sich die Musik und Kunst in China rasch entwickeln und eine chinesische Edition der richtige Weg ist“, erklärt Robby Yung von der in Hongkong ansässigen One Media Group, die die Lizenz an der China-Version des „Rolling Stone“ erworben hat. Dabei wolle man vor allem Wert darauf legen, die Marke schlüssig auf den chinesischen Leser zuzuschneiden.


