Rod Stewart ist nach einem Vierteljahrhundert zurück auf dem amerikanischen Charts-Thron. Die dritte Ausgabe seiner „American Songbook“-Reihe stürmt in der nächsten Ausgabe der US-Charts auf Position eins und verdrängt George Strait und Nelly auf die Plätze zwei und drei. „Stardust – The Great American Songbook Vol. 3“ beschert dem 59-jährigen Briten Erstwochenverkäufe von über 240.000 Stück und damit die erste Spitzenplatzierung in den USA nach „Blondes Have More Fun“ (1979). Die „American Songbook“-Serie geht zurück auf eine Idee von Clive Davis (J Records/BMG North America), der Stewart vor einigen Jahren unter Vertrag nahm, als die großen Erfolge ausblieben. Die erste Ausgabe dieser Reihe schaffte es im Jahr 2002 auf Platz vier und verkaufte seither 2,6 Mio. Einheiten, die zweite Folge kam im Jahr 2003 auf Rang zwei und steht heute bei 2,1 Mio. Verkäufen.
Nelly sichert sich mit 153.000 verkauften Kopien von „Suit“ Platz zwei, gefolgt von George Strait, dessen „50 Number Ones“ nur noch 142.000 Käufer fanden. Knapp dahinter reichen Usher 139.000 Einheiten von „Confessions“ für den vierten Rang. Zurück auf Platz fünf ist Ray Charles, dessen Duette-Album 61 Prozent (99.000 Einheiten) mehr absetzte als in der Vorwoche – nicht zuletzt dank eines All-Star-Konzerts zu seinen Ehren, das landesweit von CBS übertragen wurde, und des Kinostarts von „Ray“. Den zweithöchsten Neueinstieg verbuchen Jimmy Eat World auf Position sechs mit ebenfalls rund 99.000 Verkäufen. Der zweite posthume Topseller in den US-Charts ist Elliott Smith, dessen Album „From A Basement On The Hill“ 43.000 Units absetzte und dem Singer/Songwriter mit Rang 19 die bislang höchste Charts-Position verschafft.
Insgesamt verkauften die amerikanischen Händler ein Prozent mehr Alben als in der Vorwoche. Diese 10,7 Mio. Exemplare summieren sich mit den restlichen Verkäufen seit Jahresanfang auf nunmehr 496 Mio. Stück – ein Plus von rund 4,8 Prozent.



