Musik

Robin Gibb verteidigt Verwertungsgesellschaften

Robin Gibb hat die Europäische Kommission dazu ermahnt, das Netzwerk von Verwertungsgesellschaften nicht zu zerschlagen. Auf einer von der Kommission organisierten Anhörung erklärte der Sänger, derartige Pläne hätten verheerende Konsequenzen für Künstler und Komponisten.

Das ehemalige Bee Gees-Mitglied Robin Gibb hat die Europäische Kommission dazu ermahnt, das Netzwerk von Verwertungsgesellschaften nicht zu zerschlagen. Auf einer von der Kommission organisierten Anhörung in Brüssel erklärte der Sänger, derartige Pläne hätten verheerende Konsequenzen für Künstler und Komponisten. Gibb kritisierte, dass die Gesellschaften ungerechterweise landläufig als „missbräuchliche gesichtslose Monopolsträger“ dargestellt würden.

Der Songwriter erklärte, Künstler bedürften der Verwertungsgesellschaften, um den komplexen Tantiemenprozess regeln zu können. Gibb warnte die EU-Exekutive auch vor den Folgen von Geldstrafen gegen die Gesellschaften: „Jegliche Bußgelder, die die Europäische Kommission gegen Verwertungsgesellschaften verhängt, werden sich eben nicht von gestaltlosen, multinationalen und millionenschweren Einrichtungen einverleibt. Jeder Euro, den man einer Verwertungsgesellschaft wegnimmt, geht auch einem Künstler verloren.“

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