Musik

Robbie muss Sorry sagen

Weil er den früheren Manager von Take That in einem Song beleidigt hatte, muss der Star sich öffentlich entschuldigen.

Nigel Martin-Smith, der Ex-Manager von Take That, hat Robbie Williams wegen Beleidigung verklagt und bekam nun Recht. In seinem Song „The 90ies“ aus dem Album „Rudebox“ behauptete Robbie, Martin-Smith habe die Band auf dem Höhepunkt ihrer Karriere um einen Haufen Geld betrogen. Schon 2006, kurz nach der Veröffentlichung des Albums, musste der Song umgeschrieben werden.

Die Vorwürfe wollte der Geschäftsmann trotzdem nicht auf sich sitzen lassen. Nun wurde gerichtlich beschlossen, dass Robbie Williams sich öffentlich für seine Behauptung entschuldigen muss. Das Statement des Sängers wird am Mittwoch den 5. Dezember im Londoner Gerichtshof verlesen. Außerdem wird die Zahlung einer anständigen Geldsumme an sein Opfer fällig.

Stolzer Preis

Martin-Smith wäre angeblich bereit gewesen, die Sache im kleinen Rahmen zu regeln, wenn Robbie zu einem Treffen unter vier Augen bereit gewesen wäre. Der lehnte jedoch jeglichen Kontakt zu seinem verhassten Ex-Manager ab. Schon praktisch, wenn man sich seinen Stolz finanziell leisten kann …