Musik

Robbie hat sein Herz vergeben

Der Tourplan richtet sich nach seiner „Herrin“.

Kein Gerücht: Robbie Williams ist vergeben. Um wen es sich bei der Auserwählten handelt? Unbekannt ist sie jedenfalls nicht und Millionen Männer auf der ganzen Welt teilen die Leidenschaft des Pop-Entertainers: Niemand anders als die große alte Dame Fußball hat sich im Herzen von Mr. Williams eingenistet. Und die Liebe des Briten geht sogar soweit, dass er sein gesamtes Tourleben nach ihr richtet.

Wie er jetzt in einem Interview verriet, hat er sämtliche Auftritte seiner anstehenden Europatournee so gelegt, dass er möglichst keins der Spiele seiner Heimmannschaft verpasst, denn: „Ich liebe Fußball. Sie [sic!] ist meine Frau und meine Herrin. Sie hat mich niemals im Stich gelassen.“

Kurze Abstecher ins WM-Land

Die drei Spiele der Vorrunde wird der heillos Verliebte schon mal nicht verpassen. Wenn England am 10. Juni in Frankfurt, am 15. Juni in Nürnberg und am 20. Juni in Köln spielt, hat Williams jeweils einen konzertfreien Abend. Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit wird der Popstar mit seiner Entourage auch die VIP-Tribünen der jeweiligen Stadien stürmen. Denn für einen echten Fan (mit genügend Geld in der Tasche) gibt es keine Wahl zwischen Fernsehfieber und Stadionatmosphäre.

Beim Achtelfinale wird es dann schon schwieriger. Gesetzt dem Fall, die englische Mannschaft kommt weiter (wovon bei Gegnern wie Paraguay und Trinidad/Tobago auszugehen ist), wird sie entweder am 24. oder am 25. Juni erneut antreten müssen. An beiden Tagen tritt Williams in Amsterdam auf.

Sollten es die Engländer ins Viertelfinale schaffen, so dürfte Williams schon jetzt dafür beten, dass sie am 30.06. in Berlin spielen – am 01.07., dem zweiten Termin für die verbleibenden acht Mannschaften, muss der Sänger in Göteborg auf die Bühne.

Alle danach angesetzten Finalspiele wären wieder auf Robbies persönlichen Spielplan abgestimmt. Ob die englische Mannschaft allerdings so lange am Ball bleiben kann, ist die andere Frage.