Ein Umstand, der so selbstverständlich gar nicht ist, denn eigentlich hätte Robbie Williams allen Grund, fürchterlich neidisch auf seinen Landsmann zu sein. Innerhalb kürzester Zeit eroberte Shootingstar James Blunt die Herzen der Amerikaner: Sein Hit „You’re Beautiful“ hält derzeit Platz acht der Single-Charts, das dazugehörige Album hat sich in den US-Top-Ten den neunten Rang gesichert, auf Konzerten nimmt er Medienberichten zufolge sein Publikum im Sturm.
Robbies Versuche, sich in die amerikanischen Charts zu singen, waren hingegen bis zuletzt wenig erfolgreich. Noch vor Veröffentlichung seines aktuellen Albums hatte der britische Entertainer bekannt gegeben, seine US-Ambitionen nun endgültig aufzugeben. Eine weise Entscheidung, denn wirklich zünden konnte auch diese Platte nicht – was den Verkaufszahlen im alten Europa jedoch keinen Abbruch tat.
Sanfter Schwerenöter
Mit diesem Erfolg im Rücken lässt es sich natürlich entspannt feiern. Und wenn Robbie dann noch, wie berichtet wird, Arm in Arm mit Shakira das Konzert genießen darf, ist die Welt ohnehin in schönster Ordnung.


