Musik

Robbie am Ende?

Der 32-Jährige, der derzeit wegen Depressionen behandelt wird, möchte allem Anschein nach seiner Plattenfirma den Rücken kehren.

Robbie Williams spielt mit dem Gedanken, sich von seiner Plattenfirma zu trennen. Sobald der millionenschwere Vertrag mit dem Musikkonzern EMI erfüllt ist, will er seinem langjährigen Label den Rücken kehren – und das, obwohl der vor vier Jahren geschlossene Kontrakt der höchsdotierte in der britischen Musikgeschichte ist. Seine Beweggründe schilderte der 32-Jährige in einem Gespräch mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Dort heißt es, dass ihn die Musikindustrie „zunehmend krank“ mache. Er „bete dafür, dieser Maschinerie so bald wie möglich zu entkommen“. Pläne für die Zukunft hat er auch schon: Seine Idealvorstellung wäre, künftig auf eigene Faust Musik zu machen, fernab von allen Konventionen und Zwängen, die ein Plattendeal normalerweise mit sich bringt.

Geld macht nicht glücklich

Der Vertrag, der kurz vor der Veröffentlichung von „Escapology“ unterzeichnet wurde, verpflichtet den britischen Entertainer dazu, insgesamt sechs Alben abzuliefern. Auch Tourneen, Bücher und Werbeartikel zählen zu den vertraglichen Vereinbarungen. Im Gegenzug erhielt Robbie von dem drittgrößten Musikkonzern der Welt umgerechnet 127 Millionen Euro.