Kaum dass Robbie Williams das Rehazentrum in Arizona verlassen hat, stürzt er sich wieder ins pralle Leben. Dass er seine Entlassung erst mal mit ordentlich Wein, Weib und Gesang gefeiert hat, weiß man ja mittlerweile. Jetzt allerdings wird von einer britischen Boulevardzeitung kolportiert, dass der momentan von seinen Depressionen genesene Popstar sich auch wieder an die Arbeit macht. Öfter mal was Neues, scheint dabei seine Devise zu sein: Nach seinem wenig erfolgreichem Streetstyle-Album „Rudebox“ soll es nun ein Musical sein, mit dem sich der Entertainer im Business zurückmeldet.
Inhaltlich soll es – worum sonst? – um seinen Aufstieg zum international gefeierten Künstler gehen. Nie um Einblicke in persönliche Bereiche verlegen, sollen aber auch die Schattenseiten seiner Existenz beleuchtet werden. Sofern man der Aussage eines wie immer anonymen Informanten Glauben schenken mag, werden in dem Stück die unterhaltenden Elemente überwiegen. „Das wird ein aufwendiges Musical“, wird der Informant zitiert. „Wie eine Mischung aus ‚Billy Elliot‘ und ‚Mama Mia‘ – und alles dreht sich um Robbie’s Weg zum Erfolg.“
Ochnee du, lass mal
Einen Arbeitstitel verriet die ominöse Quelle ebenfalls. Gemäß einem versteckten Song auf dem Album „Life Thru A Lens“ lautet dieser „Hello Sir“. Und auch die Hauptrolle soll bereits vergeben sein. Zugunsten seines alten Kumpels und Profischauspielers Jonathan Wilkes verzichtet Robbie ausnahmsweise mal auf den Job als Selbstdarsteller.


