Rund 105.000 Besucher kamen am ersten Juniwochenende zu den Festivals in Franken und in der Eifel. In Nürnberg wollten knapp 40.000 Fans Acts wie Evanescence, Avril Lavigne, Red Hot Chili Peppers, Wir sind Helden, Sportfreunde Stiller oder die Black Eyed Peas sehen. Zum Parallel-Open-Air am Nürburgring kamen nach Angaben der Veranstalter etwa 65.000 Zuschauer. Das sind zwar insgesamt nahezu 20 Prozent weniger als im letzten Jahr, dennoch sind die Macher von „Rock im Park“ und „Rock am Ring“ zufrieden. Schließlich hatte zunächst eine Terminverschiebung um eine Woche wegen des Formel-1-Grand-Prix‘ sowie das anfangs mäßige Wetter dem Doppel-Festival zu schaffen gemacht. Headliner wie Die Toten Hosen, Red Hot Chili Peppers oder Korn trafen auf ein begeisterungsfähiges Publikum. Die Medienpartner MTV und WDR-„Rockpalast“ übertrugen zum Teil live von den beiden Veranstaltungen. Die Marek Lieberberg Konzertagentur (MLK) bezifferte ihren Gewinn mit 300.000 bis 350.000 Euro – bei Gesamtkosten von rund 11,5 Mio. Euro. Bei MLK plant man deshalb im nächsten Jahr sogar noch ein zweites Festival an der Rennstrecke in der Eifel. Es soll sich aber inhaltlich stärker in Richtung Alternative Rock orientieren. André Lieberberg setzt auf ein zweitägiges Event, das an zwei Bühnen zwischen 40.000 und 50.000 Musikfans anlocken soll. MLK will dieses neue Festival zum Ende der Open-Air-Saison ansetzen und dann mit der FKP Scorpio Konzertproduktion zusammenarbeiten.
Ring- und Park-Festival mit Zuschauerminus
Rund 105.000 Besucher kamen am ersten Juniwochenende zu den Festivals in Franken und in der Eifel. Das sind zwar 20 Prozent weniger als im letzten Jahr, dennoch sind die Macher von „Rock im Park“ und „Rock am Ring“ zufrieden.


