Glimpflich zu Ende gegangen ist das verlängerte Mai-Wochenende für den Rolling Stones-Gitarristen Keith Richards. Bereits am Donnerstag hatte sich der 62-Jährige bei einem Sturz von einer Kokospalme eine Kopfverletzung zugezogen und wurde von seinem Urlaubsort auf den Fidschi-Inseln in eine Klinik auf Neuseeland geflogen. Nach mehrtägigem Aufenthalt wurde nun bestätigt, dass das Rock-Urgestein Krankenhaus und Land von der Öffentlichkeit unbemerkt verlassen habe.
Bis auf eine leichte Gehirnerschütterung scheint sich Richards bei seinem Unfall nichts weiter zugezogen zu haben. Unklar ist jedoch weiterhin, was genau sich auf den Fidschi-Inseln ereignet beziehungsweise was den Musiker auf die Palme gebracht hat. Eine Zeitung wollte beispielsweise in Erfahrung gebracht haben, dass Richards sich zusammen mit Band-Kollege Ron Wood betrunken habe und daraufhin Kokosnüsse pflücken wollte.
Fortsetzung der Tour ungewiss
Eine andere Quelle hatte angegeben, dass Richards von der Palme zwar fünf Meter in die Tiefe gestürzt sei, dass er danach aber noch einen Jet-Ski bestiegen und sich erst dort bei einem neuerlichen Unfall die Gehirnerschütterung zugezogen habe.
Von offizieller Seite wurden noch keine Details bekannt gegeben. Weder weiß man, wo sich Richards nun aufhält, noch gibt es Informationen, ob sich der Unfall auf die Tournee der Band auswirken wird. Diese sollte nach einer kurzen Verschnaufpause Ende Mai fortgesetzt werden und die Stones unter anderem für neun Termine nach Deutschland führen.


