Musik

Richards dementiert Aussage

Nachdem sich alle Welt auf das Interview mit dem Rolling Stone gestürzt hat, tut der 63-Jährige seine Worte nun als lediglich scherzhafte Äußerung ab.

nachdem Keith Richards mit seiner Aussage, er habe die Asche seines Vaters geschnupft, weltweit für Schlagzeilen gesorgt hat, meldet sich dieser wieder zu Wort. Demnach sei das Ganze nicht ernst gemeint gewesen, er habe die Geschichte einfach „nur so hingeworfen“. Ein Aprilscherz also? Irgendwie will ihm das niemand so recht glauben.

Insbesondere der „New Musical Express“, in dem das aufmerksamkeitsträchtige Interview veröffentlicht wurde, bleibt bei seiner Darstellung. Redakteur Mark Beaumont, der das Gespräch mit dem Rolling Stone führte, erklärte, dass der Musiker nicht im Entferntesten den Anschein erweckt habe, einen Scherz zu machen. Die „Daily Mail“ reagierte auf das Dementi mit dem Hinweis, dass Richards dafür berüchtigt sei, wilde Geschichten über sein Leben in Umlauf zu bringen. Wahrscheinlich sei er nun von seinen Bandkollegen zum Rückzieher genötigt worden. Größtenteils wurde der Widerruf des Musikers von den Medien allerdings ignoriert.

Hobbygärtner der Liebe

Dafür konnte man wenig später ein herzzerreißendes Posting auf der offiziellen Stones-Homepage lesen. Demnach habe Richards die Asche in Wirklichkeit in seinem Garten verstreut. Sein Dad helfe jetzt den Eichenbäumen beim Wachsen, und, Zitat Richards, „er würde mich dafür lieben“.

Skurril auch die Rechtfertigung zu der skandalösen Interviewäußerung. Er habe damit doch nur „versucht zu sagen, wie nahe Bert und ich uns waren. Ganz nahe!“