Der bisher als ewiger Geheimtipp gehandelte Musiker, der nach Zwischenstationen bei Bands wie Treebound Story, Longpigs und Pulp 2001 seine Solokarriere startete, erweiterte mit dem Album „Cole’s Corner“, das 2006 für den renommierten Mercury Music Prize nominiert war, seine Fanbasis deutlich, ohne dass er dafür musikalische Zugeständnisse gemacht hätte. Nun spielte er mit „Lady’s Bridge“, das er nach einer berühmten Brücke in Sheffield nannte, sein bisher zugänglichstes Album ein. Hier präsentiert er sich als hoffnungsloser Romantiker und Melancholiker, der trotz sehnsuchtsvoller Melodien nie den Blick für die Schattenseiten des Lebens verliert.
Richard Hawley gewährt erneut einen Blick in sein Seelenleben
Richard Hawley gilt als einer der vielschichtigsten britischen Songwriter. Kollegen, Fans und Kritiker überschütteten ihn für „Coles Corner“, sein letztes Album, geradezu mit Lob. Vieles spricht dafür, dass er mit „Lady’s Bridge“ (Mute/EMI) erneut einen Sturm der Begeisterung lostritt.


