Nach einer Schonfrist von zehn Tagen hat der US-Tonträgerverband weitere 80 Personen verklagt, die angeblich illegal Musik im großen Maßstab über P2P-Netzwerke getauscht haben. Die Beschuldigten wussten, was ihnen droht: Vor etwa zwei Wochen verschickte die RIAA 204 Abmahnungen an die mutmaßlichen Missetäter. Sie hatten danach zehn Tage Zeit, um sich zu den Vorwürfen zu äußern und konnten in der Zeit einem aussergerichtlichen Vergleich zustimmen. 124 Abgemahnte verhandeln derzeit mit den RIAA-Anwälten. Damit hat die RIAA inzwischen 341 Personen verklagt, 156 P2P-Nutzer haben sich mit dem Verband aussergerichtlich geeinigt und dabei jeweils Strafen zwischen 2000 und 7500 Dollar bezahlt.
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