Der Streit zwischen der Recording Industry Association of Americs (RIAA) und Anbietern von Web-Radios spitzt sich weiter zu: Nun hat der US-Tonträgerverband drei weitere Betreiber von Streaming-Angeboten verklagt, die in der letzten Woche ihrerseits gegen den Verband vor Gericht gezogen waren. Die RIAA wirft nun, wie zuvor , auch den Firmen MTVi Group, MusicMatch und Xact Radio vor, mit ihren personalisierten Online-Angeboten Urheberrechte zu verletzen. Diese drei Firmen hatten sich mit einer Feststellungsklage an die Richter gewandt, um die Höhe der zu zahlenden Urheberabgaben zu definieren. Für Web-Radioangebote, die keine Einflussnahme des Hörers auf die Programmgestaltung zulassen, sieht die US-Gesetzgebung eine pauschale Abgabe vor – personalisierte Angebote müssen einzelne und im Zweifel kostenintensivere Lizenzabkommen mit den Plattenfirmen treffen. Die RIAA bat das Gericht in ihrer Klage um eine Zusammenlegung der einzelnen Klagen, sodass die Urteilsfindung in einem einzigen Prozess abgehandelt werden kann.
RIAA weitet Klage gegen Web-Radios aus
Der Streit zwischen RIAA und Anbietern von Web-Radio-Angeboten spitzt sich weiter zu.


