Wenige Tage nach dem Urteil gegen Grokster und Streamcast hat der US-Branchenverband RIAA gegen 784 mutmaßliche Onlinepiraten Klage erhoben. Den Filesharern wird vorgeworfen, die Dienste von KaZaA, Grokster und LimeWire genutzt zu haben. „Jeder Zweifel sollte nun ausgeräumt sein: Alle, die Musik ohne Erlaubnis herunterladen, brechen das Gesetz“, sagte Mitch Bainwol, CEO der RIAA. Die Klagen wurden bei US-Bundesgerichtshöfen wie Kalifornien, Colorado, New York und Washington eingereicht.
Verstärkt wird der Kampf gegen illegales Filesharing außerdem durch zwei neue Kampagnen, die von der Initiative Music United for Strong Internet Copyright Coalition initiiert wurden. Unter dem Motto „Feed a Musician, Download Legally“ sollen Plakate, die landesweit aufgehängt werden, die Kunden gegen die Nutzung von illegalen Tauschbörsen stimmen. Außerdem erscheint in den nächsten Monaten auf der Website der Initiative eine Informationsschrift, die Eltern über das Filesharing im Internet aufklärt.


