Laut der Studie, erstellt vom Meinungsforschungsinstitut Peter Hart Research im Auftrag der RIAA, sank der Anteil der über das Internet verkauften Tonträger im Jahr 2001 auf 2,9 Prozent. Zuvor wuchs dieser Wert noch sprunghaft von 1,1 Prozent (1998) auf 2,4 Prozent (1999) und schließlich auf 3,2 Prozent im Jahr 2000. Einbußen musste auch das Clubgeschäft hinnehmen. Hier reduzierte sich der Marktanteil von 7,6 Prozent im Vorjahr auf 6,1 Prozent im Jahr 2001. Während der Fachhandel in den USA im vergangenen Jahr bei mehr als 42 Prozent Marktanteil stagnierte, legten SB-Märkte und Kaufhäuser um 1,6 auf 42,4 Prozent zu. Auch der Bereich Direktmarketing wuchs auf drei Prozent.
Bei den Käuferschichten erweisen sich die über 30 Jahre alten Kunden als Wachstumshoffnung: 54,5 Prozent aller verkauften Tonträger gehen auf das Konto dieser Gruppe, alleine 23,7 Prozent steuern Konsumenten im Alter von mehr als 45 Jahren bei. 1992 lag der Marktanteil der Käufer über 30 noch bei 42,7 Prozent. Allerdings blieb das Kaufverhalten der Jüngeren in den vergangenen Jahren stabil: Seit 1999 sind in den von der RIAA ausgewiesenen drei Altersgruppen zwischen zehn und 29 Jahren nur Schwankungen von je rund einem halben Prozent zu beobachten. Auch bei den Genres zeigt sich die Bedeutung des Repertoires für ältere Kunden: Während Rock mit einem Marktanteil von 24,4 Prozent weiterhin unangefochten den Spitzenplatz belegt, rutscht Rap/HipHop mit einem Anteil von 11,4 Prozent auf den dritten Rang hinter Pop (12,1 Prozent) zurück. Zuwächse verzeichnen Jazz (3,4 Prozent) und Klassik (3,2 Prozent).



