Musik

RIAA verklagt weitere Filesharer

Während die RIAA ihre Klagen gegen Tauschbörsennutzer nach der Veröffentlichung einer neuen Konsumentenumfrage für einen Erfolg hält, brachte der US-Phonoverband in dieser Woche 41 weitere Anklagen und 90 Klageandrohungen auf den Weg.

Während die RIAA ihre Klagen gegen Tauschbörsennutzer nach der Veröffentlichung einer neuen Konsumentenumfrage für einen Erfolg hält, brachte der US-Phonoverband in dieser Woche 41 weitere Anklagen und 90 Klageandrohungen auf den Weg. Damit erhöht sich die Zahl der Anklagen gegen Filesharer seit Beginn der Klagewelle im Sommer auf insgesamt 382 Klagen und 398 Androhungen. In 220 Fällen einigten sich die Parteien auf Schadenersatzzahlungen zwischen 2500 und 7500 Dollar. Unterdessen scheint eine vom Verband in Auftrag gegebene Umfrage unter US-amerikanischen Verbrauchern die Vorgehensweise zu bestätigen. So stieg innerhalb eines Jahres die Zahl derjenigen, die die Illegalität des freien Anbietens von Musik über das Internet einsahen, von 37 auf 64 Prozent. Zugleich unterstützten 56 Prozent der Befragten die Strategie der Plattenindustrie; nur 23 Prozent lehnen sie ab. Allerdings existiert auch wieder ein Fall, in dem es zu einer scheinbar irrtümlichen Anklage gekommen ist. So erhielt ein Rentnerehepaar aus dem dem US-Bundesstaat Washington, das weder über einen Computer noch einen Internetanschluss verfügt, eine Anklage wegen illegalen Filesharings.

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