Der US-Branchenverband RIAA erhält den Druck auf universitäre Filesharer aufrecht. Am 29. September gingen 757 Klagen an Studenten von 17 verschiedenen Universitäten. Sie sollen Musik illegal unter anderem über die P2P-Anwendung i2hub im Hochgeschwindigkeitsnetz Internet2 getauscht haben. Aber auch Nutzer der Systeme eDonkey, LimeWire, Grokster und KaZaA sind unter den Empfängern der so genannten „Max Mustermann“-Klagen, mit Hilfe derer die Musikindustrie die Identitäten der namentlich unbekannten Filesharer ermitteln will.
Dies ist bereits die dritte Runde in der Klagewelle gegen Nutzer des Internet2; insgesamt wurden inzwischen 560 Personen an 39 Universitäten verklagt. Diesmal trifft es z.B. Studenten an so renommierten Schulen wie Harvard, Princeton, Georgia Tech, MIT oder UC Berkeley.


