Musik

RIAA verklagt Musik tauschende Studenten

Auf der Jagd nach studentischen Filesharing-Nutzern hat die Recording Industry Association of America (RIAA) vier Studenten an drei verschiedenen Unis wegen illegalem Tausch von urheberrechtlich geschützten Musiktiteln verklagt.

Auf der Jagd nach studentischen Filesharing-Nutzern hat die Recording Industry Association of America (RIAA) vier Studenten an drei verschiedenen Unis wegen illegalem Tausch von urheberrechtlich geschützten Musiktiteln verklagt. Der Verband wirft den vier Jugendlichen vor, innerhalb der Uni-Netzwerke leistungsfähige Musiktauschbörsen eingerichtet zu haben, bei denen mehr als Tausend geschützte Titel illegal verbreitet wurden. „Die Leute, die diese Campus-Netzwerke betreiben wissen genau, was sie da tun. Sie operieren ein Netzwerk, das einen illegalen Musiktausch im großen Stil ermöglicht“, beschwert sich Cary Sherman, President der RIAA. In der Klageschrift heißt es weiter, dass die Studenten Software wie Flatlan, Phynd und Direct Connect genutzt hätten um die Daten auszutauschen. Sherman erklärte, dass diese internen Filesharing-Netzwerke wie Napster funktionieren würden und bekräftigt: „Das Gericht hat entschieden, dass Napster illegal war und es geschlossen. Diese Systeme sind ebenso illegal. Wie Napster schaden sie Künstlern, Musikern und Komponisten.“ Die RIAA klagt auf maximalen Schadensersatz, der einer Summe von 150.000 US-Dollar pro unberechtigt zum Tausch angebotenem Werk entspricht.

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