Musik

RIAA und MPAA opponieren verstärkt gegen MOCA

Die sogenannte Copyright Assembly appelliert in einem Brief an die US-Parlamentarier, den von zwei Abgeordneten eingebrachten Music Online Competition Act zu verhindern.

Die Verbände der US-amerikanischen Musik- und Filmindustrie, RIAA (Recording Industry Association of America) und MPAA (Motion Picture Association of America), haben sich an die Spitze der Opposition gegen die von zwei Kongress-Abgeordneten vorgeschlagenen Änderungen der Urheberrechtsgesetzgebung gestellt. In einem Brief an die Mitglieder von Senat und Repräsentantenhaus fordert eine unter dem Namen Copyright Assembly zusammengeschlossene Koalition aus Wirtschaftsvertretern die Parlamentarier auf, gegen den von den beiden Abgeordneten Chris Cannon und Rick Boucher zu stimmen. Sollte MOCA Gesetz werden, würde dies die Anstrengungen der Industrie, interaktive Dienste anzubieten, unterminieren, so die Argumentation der Industrievertreter. Durch MOCA würden staatliche Regulierungen für die Musikindustrie geschaffen, die als Präzedenzfälle Auswirkungen auf alle anderen Unterhaltungs- und Informationszweige hätten.