Musik

RIAA nimmt Händler ins Visier

Der US-Tonträgerverband RIAA macht beim Kampf gegen CD-Piraterie auch vor den Plattenläden nicht halt: 78 Händler, die auch Piraterie-Produkte verkauft haben sollen, wurden abgemahnt.

Der US-Tonträgerverband RIAA macht beim Kampf gegen CD-Piraterie auch vor den Plattenläden nicht halt: 78 Händler, die auch Piraterie-Produkte verkauft haben sollen, wurden abgemahnt. Die betroffenen Outlets, überwiegend Tankstellen, Lebensmittelgeschäfte und einige kleine Plattenläden, sollen der RIAA einen finanziellen Ausgleich für den erlittenen Schaden zahlen und dem Verband offenlegen, woher die illegalen Produkte kommen. Andernfalls droht der Verband mit einer Klage vor Gericht. Die RIAA hatte landesweit verdeckte Ermittler ausgesandt, die in den Läden illegale CDs angeboten bekamen. „Die neue Initiative ist eine Warnung für Verkaufsstätten aller Art und Größe und fordert sie auf, ihre Geschäfte in Ordnung zu bringen. Keiner soll glauben, dass er unter unserem Radar operieren kann“, kommentierte RIAA-Chefin Hillary Rosen. Unterstützung bekam sie vom US-Händlerverband NARM, der allen Mitgliedern, die illegale CDs verkaufen, mit dem Ausschluß droht.