Die Mitglieder der Recording Industry Association of America (RIAA) setzten im ersten Halbjahr 2001 9,4 Prozent weniger Tonträger ab als im . Die Zahl der ausgelieferten Tonträger sank von 488,7 Millionen auf 442,7 Millionen Exemplare. Die Shipments bei CD-Alben gingen um mehr als 20 Millionen zurück, bei MCs um rund 16 Millionen und bei CD-Singles um fast acht Millionen. Zuwächse gab es bei DVDs: Deren Zahl stieg um mehr als 115 Prozent von 1,4 Millionen im Vorjahr auf drei Millionen. Die Umsätze der US-Industrie gingen von fast 6,2 Milliarden Dollar im ersten Halbjahr 2000 um 4,4 Prozent auf rund 5,9 Milliarden Dollar zurück. RIAA-President Hilary Rosen erwartet zum Jahresende ein besseres Ergebnis. Allerdings haben auch die US-Firmen mit der Brennerproblematik zu kämpfen: Eine Studie habe gezeigt, dass beinahe jeder zweite Befragte Downloads aus dem Internet nutze. Rund 70 Prozent dieser Nutzer hätten ihre Downloads auf CD-Rs gebrannt. Das, so Rosen, unterstreiche den Bedarf an Kopierschutztechniken und an legalen Online-Angeboten. Das schloss die RIAA mit einem Minus von sieben Prozent nach Stückzahlen und von knapp zwei Prozent nach Umsätzen ab.
RIAA meldet Minus von 9,4 Prozent
Die Mitglieder der Recording Industry Association of America (RIAA) setzten im ersten Halbjahr 2001 9,4 Prozent weniger Tonträger ab als im Vorjahreszeitraum. Auch die Umsätze der US-Industrie gingen um 4,4 Prozent zurück.


