Musik

RIAA löst nächste Klagewelle aus

Der US-Tonträgerverband RIAA setzt seine Politik der Abmahnungen gegen mutmaßliche Internetpiraten fort: In den vergangenen Tagen wurden weitere 204 Abmahnungen verschickt.

Der US-Tonträgerverband RIAA setzt seine Politik der Abmahnungen gegen mutmaßliche Internetpiraten fort: In den vergangenen Tagen wurden weitere 204 Abmahnungen verschickt. Im Gegensatz zur ersten Klagewelle hat die RIAA ihr Instrumentarium zur Durchsetzung ihrer Interessen inzwischen verfeinert: Die Abgemahnten haben jetzt zehn Tage Zeit, sich zu den Vorwürfen zu äußern und können in der Zeit einem außergerichtlichen Vergleich zustimmen. Damit reagiert der Verband auf den massiven öffentlichen Protest, dem sich auch Mitglieder des Senats angeschlossen hatten. In der ersten Abmahnungswelle hatte die RIAA 261 mutmaßliche Benutzer von illegalen Filesharing-Diensten direkt verklagt – ohne Vorwarnung. Die Abarbeitung dieser Klagen geht übrigens nur schleppend voran: Im Moment ist leglich rund ein Fünftel der Prozesse beendet.

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