Die RIAA wird gegen den Schlichterspruch des Chefs der US-Kongressbücherei, James Billington, in Sachen Online-Radio-Tantiemen Berufung einlegen. Eine entsprechende Absichtserklärung reichte der US-Musikindustrieverband mit Ablauf der Einspruchsfrist am 7. August vor einem Washingtoner Gericht ein. Die eigentliche Berufungserklärung folgt im Laufe des Jahres. Als Schlichter zwischen der RIAA und den Online-Radiosendern setzte Billington im Juni die Urheberrechtsabgabe, die Webcaster zahlen müssen, auf fest. Der Verband wirft Billington vor, bei seiner Entscheidung eine existierende Vereinbarung mit Yahoo! falsch bewertet sowie bestehende Lizenzverträge mit 140 Radiostationen gar nicht mit in sein Urteil einbezogen zu haben.
RIAA kündigt Einspruch gegen Schlichterentscheid an
Die RIAA wird gegen den Schlichterspruch des Chefs der US-Kongressbücherei, James Billington, in Sachen Online-Radio-Tantiemen Berufung einlegen.


