Musik

RIAA klagt munter weiter

Trotz der nach einem Richterspruch von Dezember 2003 erschwerten Klagebedingungen, leitete die RIAA am 17. Februar die nächste Klagerunde gegen Tauschbörsennutzer ein.

Trotz der nach einem Richterspruch von Dezember 2003 erschwerten Klagebedingungen, leitete die RIAA am 17. Februar die nächste Klagerunde gegen Tauschbörsennutzer ein. Diesmal sind 531 Personen betroffen, die laut RIAA urheberrechtlich geschützte Musiktitel illegal über File-Sharing-Dienste angeboten haben. Es ist die zweite Klagewelle des US-Phonoverbandes, bei der die RIAA zunächst in allen Einzelfällen gerichtlich die Herausgabe der Nutzerdaten durch die Internet-Serviceprovider erwirken muss. Die sogenannten Max-Mustermann-Klagen wurden deshalb in fünf Verfahren vor Bundesgerichten in Philadelphia, Atlanta, Orlando und Trenton/New Jersey zusammengefasst. Damit hat die RIAA seit Beginn ihrer Kampagne im vergangenen Sommer nun gegen insgesamt 1445 Einzelpersonen Klage eingereicht. Unterdessen erklärte ein US-Gericht einen kalifornischen Flohmarkt-Betreiber für Copyright-Verletzungen auf seinem Gelände für haftbar. Trotz viermaliger Aufforderung habe es Richard Sinnott unterlassen, Händler vom Verkauf von Piraterieware abzuhalten, so der Richter. Die RIAA spricht in diesem Zusammenhang von „tausenden illegaler CDs“, die auf dem Marysville Flea Market nahe Sacramento den Besitzer wechselten.

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