Musik

RIAA behält Highspeed-Filesharer im Visier

Die Zahl der von der RIAA verklagten mutmaßlichen Filesharer beläuft sich inzwischen auf 11.046 Personen. Neben den 649 neuen Klagen gegen „reguläre“ Dateientauscher ging der US-Branchenverband zuletzt auch wieder gegen die Nutzer des universitären Hochgeschwindigkeitsnetzes Internet2 vor.

Die Zahl der von der RIAA verklagten mutmaßlichen Filesharer beläuft sich inzwischen auf 11.046 Personen. Neben den 649 neuen Klagen gegen „reguläre“ Dateientauscher ging der US-Branchenverband zuletzt auch wieder gegen die Nutzer des universitären Hochgeschwindigkeitsnetzes Internet2 vor. An 20 Schulen erhielten nun 91 Studenten Klagen wegen Verdacht auf Urheberrechtsverletzung. Vor sechs Wochen ging die RIAA erstmals gegen Studenten vor, die über die P2P-Anwendung i2hub urheberrechtlich geschütztes Material im Internet2 getauscht haben sollen.

„So lange Studenten dieses für die akademische Nutzung spezialisierte Netzwerk weiter schamlos für den Diebstahl von Musik missbrauchen, werden wir ihnen verdeutlichen, dass diese gesetzeswidrigen Handlungen Folgen haben werden“, erklärte RIAA-President Cary Sherman und ergänzte, bei der Vielzahl von legalen Bezugsmöglichkeiten gebe es „keine Entschuldigungen mehr für das andauernde illegale Downloaden“ an den Unis. Im Internet2 können Daten mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 655 Megabits pro Sekunde übertragen werden. Bei Tests erreichten Forscher auch eine Übertragungsrate von mehr als sieben Gigabits pro Sekunde. Bei diesen Bandbreiten und Geschwindigkeiten ist der Tausch von Filmen nur noch eine Frage von Sekunden, MP3-Dateien können in Sekundenbruchteilen getauscht werden.

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