Musik

R.E.M helfen Sudan-Flüchtlingen

Rock-Größen wie R.E.M., Badly Drawn Boy und Primal Scream unterstützen Flüchtlinge im Sudan.

Alle beteiligten Musiker, darunter auch Ty, Jet, Kathryn Williams und David Gray, steuerten kostenlos exklusive eigene Titel oder Coverversionen bei. Um die Produktionskosten niedrig zu halten, ist das Album ausschließlich als Download bei www.bignoisemusic.com zu haben.

Es kostet 7,99 Pfund, wovon fünf Pfund direkt an die Sudanhilfe gehen. Oxfam will mit den Erlösen beispielsweise die Trinkwasserversorgung in den Flüchtlicngscamps in der westsudanesischen Provinz Darfur und im Nachbarland Tschad verbessern. Wie Oxfam mitteilt, könne durch jedes verkaufte Album Trinkwasser für 15 Personen gekauft werden. Bislang hat Oxfam bereits vier Millionen britische Pfund für die Sudanhilfe gesammelt.

Nach Schätzungen der UN verloren seit Beginn des Konflikts zwischen schwarzafrikanischen Rebellenverbänden und regierungsnahen arabischen Milizen bis zu 50.000 Menschen ihr Leben. Mehr als eine Million Menschen sind auf der Flucht vor den arabischen Milizen, denen organisierter Völkermord nachgesagt wird. Damon Gough alias Badly Drawn Boy erklärt im Namen der am Charity-Album beteiligten Musiker: „Leute wie wir haben vielleicht nicht die Macht, die Gewalt zu stoppen, aber wir können wenigstens versuchen, den Menschen zu helfen, die davon betroffen sind.“