Mit einem Auftritt des Juilliard Orchestra aus New York im ausverkauften Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin ging gestern das Orchesterfestival young.euro.classic zu Ende. 23.700 Besucher wollten die insgesamt 17 Veranstaltungen sehen – mehr als je zuvor.
Zwölf der 16 Konzerte im Großen Saal des Konzerthauses am Gendarmenmarkt waren ausverkauft, damit betrug die Auslastung etwa 97 Prozent. Vom 5. bis zum 22. August 2005 trafen sich in Berlin unter dem Motto „FasziNationen“ insgesamt 17 Jugendorchester aus der ganzen Welt. „Dass gerade das Neue und Fremde eine so große Resonanz findet, zeigt das Potenzial an Publikum, das in Berlin vorhanden ist“, bilanziert Festivalleiterin Gabriele Minz.
Der Festival-Schwerpunkt „zeitgenössische Musik“ manifestierte sich in zwölf Uraufführungen und zwei Deutschen Erstaufführungen. Der mit 5.000 Euro dotierte Europäische Komponistenpreis für die beste Uraufführung ging an den estnischen Komponisten Ülo Krigul für sein Werk „Jenzeits“.
Großzügige finanzielle Unterstützung erhielt young.euro.classic in diesem Jahr von der Kulturstiftung des Bundes und der „Zeit“-Stiftung; private Partner mit der BMW Group an der Spitze hatten zudem maßgeblichen Anteil an der Finanzierung des Festivals.


