Blüchel & von Deylen
Für das Elektronik-Duo, das aus Christopher von Deylen von Schiller und dem einstigen Cosmic-Baby-Macher Harald Blüchel besteht, bedeutet „Mare Stellaris“ bereits das zweite Album im gleichen Jahr. Anders jedoch als bei „Bi Polar„, auf dem die beiden zum größten Teil klassische Werke neu und eigenständig interpretierten, finden sich auf „Mare Stellaris“ ausschließlich Eigenkompositionen.
Die abwechslungsreich arrangierten Tracks reichen dabei von den Sphärenklängen des Titelsongs bis zu Dancefloor-Killern wie dem allmählich anschwellenden Stück „M83“.
Obwohl die CD den Soundtrack zu der vom „Stern“ initiierten „Langen Nacht der Sterne“ bildet, klingt sie nicht wie eine Auftragsarbeit. Stattdessen setzt sie in der Tradition der deutschen Space-Music ein weiteres Glanzlicht.
Tru Note/SMD/Sony Music erhältlich auf CD, VÖ: 20 September
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Christine McVie
Das dritte Soloalbum in 35 Jahren hält den hohen Standard des melodisch einfallsreichen Songwritings der einstigen Keyboarderin von Fleetwood Mac und Chicken Shack. Aus ihren Songs sprechen Lebenserfahrung und Neugier gleichermaßen.
Adventure/Sanctuary
erhältlich auf CD, VÖ: 12. August
The Finn Brothers Everyone Is Here
Zum zweiten Mal haben sich Neil und Tim Finn, die vorübergehend bereits gemeinsam in der neuseeländischen Band Crowded House gespielt hatten, für ein Album zusammengetan, das an die magischen Pop-Momente ihrer alten Band anknüpft.
Parlophone/Capitol/EMI M. erhältlich auf CD, VÖ: 23. August
Brigitte Bardot Divine B.B.
Nach all den Jahren nicht nur den Songs der als Sängerin immer unterbewerteten Bardot zuzuhören, sondern ihr dabei auch noch zuzusehen – in alten französischen TV-Shows oder Studio-Clips – beschert Glücksgefühle ohne Ende. Da scheint die FSK-Freigabe ab zwölf Jahren zu niedrig angesetzt.
Mercury/UID/Univ. erhältlich auf DVD, VÖ: 13. September


