Der Software-Hersteller RealNetworks, der mit der Übernahme von Listen.com zuletzt sein Engagement im Bereich digitaler Musikvertrieb stärkte, konnte seine Umsätze im zweiten Quartal steigern: 49,6 Mio. Dollar betrugen die Einnahmen – 13 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres und sechs Prozent mehr als im ersten Quartal 2003. Das Unternehmen macht jedoch weiterhin Verluste: Die rote Zahl unter dem Strich lautet 9,6 Mio. Dollar, das entspricht einem Verlust von sechs Cent pro Aktie. RealNetworks-CEO Rob Glaser betonte bei der Präsentation der Quartalsbilanz, dass die Umsätze in allen Geschäftsfeldern des Unternehmens stiegen und dass er weiter große Hoffnung in die Entwicklung des Paid-Content-Vertriebs setzt. Mit dem neuen Angebot Real One Rhapsody sei man für die Zukunft des digitalen Musikvertriebs bestens gerüstet, so Glaser. Der Kauf von Listen.com im April wird die Bilanzen von RealNetworks erst ab dem dritten Quartal mit vierteljährlich rund zwei Mio. Dollar belasten.
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