Musik

Ray Charles prägt Grammy-Zeremonie

Die Grammys standen im Zeichen des verstorbenen Ray Charles, der acht Awards zugesprochen bekam. Während Kanye West trotz zehn Nominierungen nur zwei Preise gewinnen konnte, kam Alicia Keys auf vier Awards. Außerdem ausgezeichnet: Anne-Sophie Mutter, Martin Sauer und Ex-Präsident Bill Clinton.

Die 47. Verleihung der Grammys stand ganz im Zeichen des im Juni 2004 gestorbenen Ray Charles, der acht Awards zugesprochen bekam, darunter mit „Genius Loves Company“ den für das Album des Jahres und mit dem Song „Here We Go Again“ im Duett mit Norah Jones den für die Single des Jahres und die beste Zusammenarbeit zweier Sänger im Bereich Pop. Sängerin Alicia Keys, die selber vier Awards gewann, erinnerte bei einem Auftritt in Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Jamie Foxx, der in seiner Rolle als „Ray“ für einen Oscar nominiert ist, an den verstorbenen Star. Kanye West, der mit zehn Nominierungen als einer der großen Favoriten ins Rennen um die Grammys ging, konnte nur zwei Preise gewinnen; U2 kamen auf drei Preise.

In den klassischen Kategorien waren Künstler und Akteure aus Deutschland an zwei weiteren Awards beteiligt: Anne-Sophie Mutter gewann mit ihrer Einspielung des Violinkonzerts ihres Mannes André Previn die Auszeichnung für die beste Soloinstrumentalistin und die von Martin Sauer produzierte Einspielung von Mozarts „Figaro“ des Concerto Köln unter der Leitung von Dirigent René Jacobs galt den Juroren als beste Opernaufnahme.

Bereits seinen zweiten Grammy konnte zudem der frühere US-Präsident Bill Clinton gewinnen. Nachdem er zuletzt zusammen mit Michael Gorbatschov einen Award für die Sprecherrollen in einer Aufnahme von „Peter und der Wolf“ gewann, so wurde er nun für das Hörbuch zu seiner Autobiographie ausgezeichnet.

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