Im Vergleich zur Newcomerin Alina sind die HipHopper von der Vereinigten Arroganz aus Mainz schon altgedient. Das ost-westdeutsche Duo versucht sich an kritischen, aber auch an witzigen Titeln. Mit dem Debütalbum „Das Leben“ setzen sich die beiden bewußt vom Nonsense-Rap ab; auf der Auskopplung „S.I.N.G.L.E.“ geht es nicht etwa um Tonträgerformate, sondern um die guten und schlechten Seiten des Single-Daseins.
Rap-Nachwuchs bei EMI
Im Bereich des deutschen HipHop ging EMI mit zwei Acts an den Start. Newcomerin Alina, eine 21jährige Karlsruherin deutsch-italienischer Herkunft, rappt – mal romantisch in „Nur für Dich“, mal brachial in „Mach Dich vom Acker“ – über Liebe, über alberne Gangsta-Posen, über ihren Alltag zwischen HipHop und der Ausbildung in einer Werbeagentur. Für ihr Debütalbum, „Da kannste mal seh’n“, holte sie sich die Unterstützung des Black Music DJs und Produzenten Marcus Kissel.


