Musik

Ramazzotti fühlt sich diskriminiert

Der italienische Star Eros Ramazzotti macht sich auf europäischer Ebene für eine Senkung des Mehrwertsteuersatz auf Tonträger stark: Laut Ramazzotti sei die ungleiche Behandlung von CDs und anderen kulturellen Erzeugnissen nicht zu rechtfertigen.

Der italienische Star Eros Ramazzotti macht sich auf europäischer Ebene für eine Senkung des Mehrwertsteuersatz auf Tonträger stark: In einem Beitrag für die europäische Wochenzeitung „European Voice“ aus dem Economist-Verlag bezeichnet Ramazzotti die ungleiche Behandlung von CDs und anderen kulturellen Erzeugnissen als Diskriminierung: „Mir als Künstler ist es ein dringendes Anliegen, darauf hinzuweisen, dass sich die wichtige Rolle der Musik für die europäische Kultur in der Steuergesetzgebung nicht widerspiegelt“, schreibt Ramazzotti in der aktuellen Ausgabe des Blatts. Er beklagt die Haltung der EU-Kommission, Tonträger im Rahmen der aktuell diskutierten Mehrwertsteuerdirektive nicht zu berücksichtigen. „Diese Haltung richtet sich gegen die Interessen der Musiker und der Konsumenten“, mahnt Ramazzotti. Zudem dürfe nicht vergessen werden, dass die musikalische Kreativität die treibende Kraft einer Branche sei, die allein in Europa mehr als 600.000 Mitarbeiter direkt oder indirekt beschäftige. „Schließlich könnte eine Steuersenkung dem Musikgeschäft einen wahren Schub geben, und das zu einer Zeit, in der es bitter nötig wäre.“

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