Seit mehreren Monaten haben sich Radiohead bereits im Studio verschanzt, Informationen zum neuen Album dringen kaum an die Öffentlichkeit. Um so erfreulicher ist es, wenn sich Eigenbrötler Thom Yorke doch einmal zu einem Statement hinreißen lässt. Einem britischen Musikmagazin erzählte der Frontmann jetzt, dass die ersten Bandproben auf einen erneuten Richtungswechsel in der musikalischen Ausrichtung hindeuten würden.
Der Prozess erinnere ihn an den Wandel, den die Band zwischen den Alben „OK Computer“ und „Kid A“ durchgemacht habe. „Aber das ist gut. Wir kriegen das schon hin“, so der lakonisch-optimistische Kommentar.
Bitter-süße Symphonien
Nach dem 97er „OK Computer“ brachten die melancholischen Briten mit dem Nachfolger „Kid A“ ein für ihre Verhältnisse experimentelles, elektronisch geprägtes und geradezu leichtfüßig wirkendes Album heraus. Die neue Platte wird voraussichtlich im nächsten Jahr erscheinen. Songtitel, die bis dato bekannt sind, lauten „House of Cards“, „Glass Flowers“, „Reckoner“ und „Arpeggi“.


