In der ersten Quartalsbilanz nach der Trennung von Viacom und CBS bilanzierte der Medienkonzern CBS einen leichten Umsatzanstieg. Im vierten Quartal, das CBS so abrechnete, als sei man nicht erst seit Jahresanfang eine eigenständige Firma, steigerte das Medienunternehmen seinen Gesamtumsatz um zwei Prozent auf 3,83 Mrd. Dollar.
Aufgrund verschiedener Abschreibungen und Wertberichtigungen machte CBS jedoch einen Verlust von 9,14 Mrd. Dollar. Das Radiogeschäft, hinter Marktführer Clear Channel die Nummer zwei in den USA, musste zwar Federn lassen, entwickelte sich jedoch erfreulicher als beim größten Mitbewerber. Während Clear Channel zuletzt ein sechsprozentiges Umsatzminus auswies, schrumpften bei CBS Radio die Einnahmen nur um ein Prozent auf 543,5 Mio. Dollar.
Der operative Gewinn der Sender gab um elf Prozent auf nur noch 205,3 Mio. Dollar nach. CBS Radio, bis vor kurzem noch als Infinity Broadcasting im Geschäft, kämpft aktuell besonders mit dem Abgang von Starmoderator Howard Stern. Internen Berechnungen zufolge kostet Sterns Wechsel zum Satellitenradiobetreiber Sirius CBS jährlich 100 Mio. Dollar an Werbeeinnahmen.


