Aufgrund kritischer Äußerungen von Lead-Sängerin Natalie Maines gegen US-Päsident George W. Bush und seine Irak-Kriegspläne haben diverse amerikanische Radiosender die Dixie Chicks aus den Airplay-Listen verbannt. Die Texanerin hatte bei einem Auftritt in London scharfe Kritik an Bush geübt und zum Publikum gesagt: „Wir schämen uns, dass der Präsident der Vereinigten Staaten aus Texas kommt.“ In Berufung auf zahlreiche Proteste aufgebrachter Hörer nahmen zahlreiche Radio-Stationen in den Vereinigten Staaten die Songs des Trios aus dem Programm. Der in Kansas City, Missouri, ansässige Sender WDAF-AM ließ gar Mülleimer vor seinem Bürogebäude aufstellen und forderte seine Hörer auf, CDs und Konzertkarten der Dixie Chicks dort hineinzuwerfen. Maines entschuldigte sich daraufhin formell beim Präsidenten für ihre „Respektlosigkeit“, erklärte aber, dass sie als Mutter „jede mögliche Alternative ausgeschöpft sehen möchte, bevor Kinder und amerikanische Soldaten ihr Leben lassen müssen“. Am weitreichenden Senderboykott änderte die Entschuldigung indes bislang nichts. Die Dixie Chicks sind derzeit die erfolgreichste Country-Formation überhaupt. Ihr aktuelles Album „Home“ verkaufte sich in den USA bislang über fünf Millionen mal und brachte ihnen drei Grammys ein. Für ihre im Mai startende US-Tournee stellten sie mit 800.000 abgesetzten Karten an einem Tag gerade einen auf. Ausverkauft ist auch das einzige Deutschlandgastspiel der Europatour des Damentrios am 19. März in der Georg-Elser-Halle in München.
Radio-Boykott gegen Dixie Chicks
Aufgrund kritischer Äußerungen von Lead-Sängerin Natalie Maines gegen US-Präsident George Bush und seine Irak-Kriegspläne haben diverse amerikanische Radiosender die Dixie Chicks aus den Airplay-Listen verbannt.



