Die auf halber Strecke abgebrochene US-Tournee von R. Kelly und Jay-Z hat ein gerichtliches Nachspiel: R&B-Crooner R. Kelly reichte am 1. November Klage gegen Rapper Jay-Z bei einem Gericht in Manhattan ein. R. Kelly wirft Jay-Z Vertragsbruch vor. Mit ihrem Verhalten hätten der Rapper und seine Gefolgschaft eine „historische und heiß ersehnte Tournee“ in einen „Albtraum“ verwandelt, klagte R. Kelly. Man habe wissentlich darauf abgezielt, R. Kelly aus der Tournee herauszudrängen. Der Sänger klagt nun auf die Zahlung von 15 Mio. Dollar Verdienstausfall und rund 60 Mio. Dollar Vertragsstrafe.
Eigentlich sollte die gemeinsame Tournee unter dem Motto „Best of Both Worlds“ erst nach Auftritten in 40 Städten zu Ende gehen. Bei der ersten von zwei geplanten Shows im New Yorker Madison Square Garden am 29. Oktober eskalierten aber bereits zuvor spürbare Spannungen zwischen den beiden Stars: R. Kelly will im Publikum zwei Männer mit Schusswaffen gesehen haben und verließ die Bühne. Anschließend sollen Mitglieder des Jay-Z-Teams ihn und zwei seiner Bodyguards mit Pfefferspray attackiert haben. Die Veranstalter von Atlanta Worldwide Touring sagten die verbleibenden 17 Konzerte der Tour anschließend ab.



