Die erste Tournee von Queen seit 1986 ist in trockenen Tüchern: Im April kommt die britische Rock-Institution mit den Originalmitgliedern Brian May und Roger Taylor sowie Paul Rodgers (Free, Bad Company) als Leadsänger für fünf Konzerte nach Deutschland.
Die Europatournee startet am 28. März in der Brixton Academy in London und umfasst insgesamt 26 Gigs. In Deutschland organisiert die Konzertagentur Marek Lieberberg die Konzerte in Kooperation mit Michael Brenner. Auf dem Plan stehen Audienzen von Queen feat. Paul Rodgers am 14. April in der Münchner Olympiahalle, am 17. in der Arena in Leipzig, am 19. in der Frankfurter Festhalle, am 25. in der Dortmunder Westfalenhalle sowie am 28. April in der Hamburger Color Line Arena. Auf dem Programm stehen neben dem Queen-Repertoire auch Songs von Paul Rodgers‘ früheren Bands Free und Bad Company.
Gitarrist Brian May betont, dass Rodgers dabei keineswegs als Kopie des verstorbenen Queen-Sängers Freddie Mercury auftreten wird: „Es bedeutet nicht, die Songs so aufzubereiten, als wäre Freddie noch hier, sondern die Songs mit jemandem neu zu interpretieren, der genau weiß, was er kann, und der zu uns passt.“ Die Idee zur Tour entstand nach einem gemeinsamen Auftritt von Rodgers und May anlässlich einer Feier zum 50-jährigen Bestehen des legendären Gitarrenmodells Fender Stratocaster im September 2004 in London. Kurz danach spielten May, Taylor und Rodgers auch zur Einweihung der UK Hall of Fame zusammen auf.
Nicht dabei sein bei der Tour wird indes Queen-Bassist John Deacon. Er hat sich komplett vom Konzertgeschehen zurückgezogen.



