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Während der Anteil der internationalen CDs in der Alben-Auswertung von 52,92 auf 45,37 Prozent sinkt, machen einheimische Produktionen 25,02 Prozent aus. Bei den deutschen Alben liegt der hohe Anteil unter anderem an den Erfolgen von Rammstein und den No Angels, die damit die Bilanz von Universal verbessern. Die Mädels sorgten auch dafür, dass Polydor sich bei der Label-Wertung Longplay im Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2000 von Rang zehn auf vier verbesserte, bei den Singles gar von 33 auf zwei.
Ein ähnlich hoher Sprung gelang dem Universal-Label Urban, das dank der Hits von Sylver und Safri Duo einen Satz von 32 auf drei hinlegt. Im Vergleich mit der Vorjahreswertung zählt auch die EMI zu den Gewinnern, die bei den Longplays vom vierten auf den zweiten Platz springt – bei einem Zuwachs von 14,66 auf 17,89 Prozent. Damit trägt auch sie zu einem verbesserten Ergebnis der Majors bei, die bei den Alben 91,55 Prozent halten, bei den Singles sind es 88,20 Prozent, (2000: 82,74 Prozent).
Eine Änderung bei der Erfassung meldet Media Control. Bei der Auswertung der deutschsprachigen Produktionen beziehen sich die Charts-Ermittler aus Baden-Baden nicht mehr auf die wöchentlichen Top 15-Listen der deutschen Titel, sondern auf die vollständige Top 100 und deren Charts-Punkte-System. Das bewirkt, dass Lieder und Alben, die möglicherweise in den deutschsprachigen Top 15 platziert waren, es aber nicht in die 100 erfolgreichsten Verkaufstitel geschafft haben, in den Quartalsauswertungen nicht mehr auftauchen.
Das hat den Vorteil, dass die Reihenfolge der deutschsprachigen Produktionen in der deutschen Liste nicht mehr – wie in der Vergangenheit einige Male geschehen – von den deutsch gesungenen Veröffentlichungen in der Top 100 abweicht.


