Wegen einer angeblich zu aufreizenden Bühnenshow der Pussycat Dolls hat die Regierung von Malaysia den Veranstalter ihres Konzerts in Kuala Lumpur mit einer Geldstrafe belegt. So muss der Veranstalter der ausverkauften Show, die am 26. Juli im Freizeitpark Sunway Lagoon nahe der Stadt Kuala Lumpur in Malaysia stattfand, 10.000 Ringgits, umgerechnet 2128 Euro zahlen, wie eine lokale Zeitung berichtet.
Dem Konzertveranstalter wird vorgeworfen, er habe sich über die im Land bestehenden Anstandsgesetze hinweggesetzt, da er den Sängerinnen ihre „sexuell aufreizende“ Choreographie nicht verboten hätte.
Der Kultusminister von Malaysia, Rais Yatim, sagte: „Der Bühnenauftritt der Pussycat Dolls entwickelte sich zu einer Ekel erregenden Anstößigkeit.“
Nach dem Aufruhr, den das Konzert in Malaysia auslöste, erließ die Regierung nun für ausländische Künstler strengere Richtlinien für Kleidung und Verhalten auf der Bühne.
Bereits im Jahr 2003 war der amerikanischen Nu-Metal-Band Linkin Park verboten worden, Shorts auf der Bühne zu tragen. Auch Mariah Carey wurde 2004 angewiesen, sich bei ihrem Konzert in Malaysia angemessen zu kleiden.


