Vor vier Wochen schreckte eine Download-Site in Spanien die IFPI auf. Puretunes.com verkaufte Musik ohne Einwilligung der Labels und berief sich statt dessen auf Verträge mit der spanischen Urhebergesellschaft SGAE und der Autorenvereinigung AIE. Damit ist nun offenbar Schluss. Auf der Website www.puretunes.com funktioniert ausser einem Pop-Up-Fenster zum Download der Software nichts mehr. Die Seite ist nicht mehr erreichbar. Gründe dafür sind bislang nicht bekannt, jedoch hatten die Rechtsexperten der internationalen Tonträgerbranche ein Vorgehen gegen den Download-Anbieter angekündigt. Allen Dixon, General Counsel und Executive Director der IFPI, sagte im Mai: „Musik im Internet ohne die Genehmigung der Rechteinhaber zu vertreiben ist in Spanien genauso illegal wie anderswo.“ Die rechtliche Lage in Spanien sei eindeutig, so Dixon. Jede Website, die Musik-Downloads anbietet, brauche die Genehmigung der mechanischen Verwerter. „Wenn Puretunes Musik weiter ohne Erlaubnis der Plattenfirmen ins Netz stellt, werden sie mit Konsequenzen rechnen müssen.“ Diese scheinen nun erfolgt zu sein.
Puretunes.com scheint erledigt
Vor vier Wochen schreckte eine Download-Site in Spanien die IFPI auf. Puretunes.com verkaufte Musik ohne Einwilligung der Labels und berief sich statt dessen auf Verträge mit den Urhebergesellschaften. Damit ist offenbar Schluss.


