Musik

Protesttag gegen Induce Act

Am 15. September protestierten über 5000 Personen gegen die geplante Verschärfung des US-Urheberrechts.

Am 15. September protestierten über 5000 Personen gegen die geplante Verschärfung des US-Urheberrechts. Bei der von der P2P-Unterstützergruppe Downhill Battle initiierten Aktion rief jeder Teilnehmer drei Politiker an, um seiner Ablehnung des Induce-Acts Ausdruck zu verleihen. Der Induce-Act soll künftig die Anstiftung zur Urheberrechtsverletzung unter Strafe stellen. „Der Aktionstag war ein großer Erfolg“, erklärte Downhill-Battle-Sprecher Holmes Wilson. „Jetzt wissen zentrale Mitglieder des Senats und des Abgeordnetenhauses, dass der Induce-Act nicht nur von Konsumentenschützern und Technologie-Firmen abgelehnt wird, sondern dass die Wähler das Gesetz ebenfalls nicht mögen“. Das Aktionsbündnis kritisiert vor allem, dass der Induce-Act nicht nur P2P-Tauschbörsen wie Morpheus oder Kazaa, deren Verbreitung in den USA bislang legal ist, empfindlich treffen würde, sondern dass damit generell neue Technologien kriminalisiert würden.

Mehr zum Thema