Musik

Project-X-Party soll als Loveparade-Ersatz fungieren

Eine vom ehemaligen Mitorganisator der Berliner Loveparade, Ralf Regitz, veranstaltete Party an der Siegessäule, soll am 9. Juli über den Schmerz des abgesagten Techno-Umzugs hinweghelfen.

Eine vom ehemaligen Mitorganisator der Berliner Loveparade, Ralf Regitz, veranstaltete Party an der Siegessäule, soll am 9. Juli über den Schmerz des abgesagten Techno-Umzugs hinweghelfen.

„Die Jugend- und Clubkultur in Berlin braucht eine Plattform“, erklärte Regitz gegenüber der Agentur dpa. Bei der Party, die auf den fünf Straßen rund um die Berliner Siegessäule, stattfinden soll, soll es fünf verschiedene Bereiche mit verschiedener musikalischer Ausrichtung geben. Zum Abschluss der Party, die unter dem Namen Project X geplant wird, sollen wie bei der bereits im zweiten Jahr in Folge abgesagten Loveparade, LKWs mit Soundsystemen um die Siegessäule zirkeln.

Das Problem der Veranstaltung ist jedoch, dass die Finanzierung noch nicht vollständig geklärt sei, räumte Regitz ein. Insgesamt rechnet der Techno-Organisator mit Kosten in sechsstelliger Höhe. „Das Projekt wird von den Clubs der Stadt getragen“, erläuterte Regitz. Unter anderem beteiligen sich der Tresor, das E-Werk, das Tacheles und der Club Maria am Ufer.

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