Musik

Prognosen sehen US-Mobilgeschäft auf Wachstumskurs

Bis zum Ende des Jahrzehnts werden mobile Fulltrack-Downloads das stationäre Downloadgeschäft in den USA überholt haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Marktforscher von IDC.

Bis zum Ende des Jahrzehnts werden mobile Fulltrack-Downloads das stationäre Downloadgeschäft in den USA überholt haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Marktforscher von IDC.

Gegenwärtig stecke das Over-the-Air-Geschäft der Mobilfunkanbieter Sprint und Verizon noch in den Kinderschuhen. Das liege jedoch hauptsächlich daran, dass im US-Markt noch nicht genug downloadfähige Musikhandys in Umlauf seien, so IDC-Analystin Susan Kevorkian. Schon heute wären 22 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Konsumenten bereit, mindestens einen Titel in den ersten drei Monaten nach Abschluss des Vertrags zu kaufen.

In der relevanten Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen gaben acht Prozent an, vier oder mehr Songs mobil kaufen zu wollen. Im Jahr 2010 würden nach der Hochrechnung von IDC mehr als 50 Mio. Amerikaner Nutzer eines mobilen Musikdienstes sein und einen Jahresumsatz von etwa einer Mrd. Dollar generieren.

Ende 2006 werde das Mobilgeschäft ungefähr halb so viel Umsatz machen wie das Computerdownload-Segment, doch bis 2010 sollen laut Kevorkian beide digitalen Bereiche mindestens gleichauf sein. „Die OTA-Kunden könnten aber bis zum Ende des Prognosezeitraums umsatzmäßig die Nase vorne haben.“ Entscheidend für diese Entwicklung sei die Marktpenetration mit Musikhandys. Im Jahr 2010 sollen laut IDC knapp 60 Prozent aller ausgelieferten Telefone die technischen Voraussetzungen zum mobilen Musikkonsum bieten.

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