Musik

Produzent gewinnt Prozess gegen Ashanti

R&B-Sängerin Ahsanti muss 630.000 Dollar an ihren ehemaligen Produzenten zahlen. Ein Gericht in New York entschied, dass die Grammy-Preisträgerin Vetragsbruch begangen habe.

R&B-Sängerin Ahsanti muss 630.000 Dollar an ihren ehemaligen Produzenten Genard Parker zahlen. Ein Gericht in New York entschied, dass die Grammy-Preisträgerin Vetragsbruch begangen habe. Ashanti selbst war dem Gericht bei der Urteilsverkündung ferngeblieben. Sie hatte 1996 und 1997 mit Parker zusammengearbeitet. Damals war Ashanti 16 Jahre alt. Im Laufe des Prozesses sagte sie aus, dass Parker seinerseits den Vertrag nicht erfüllt habe und ihr ein so schlechtes Studio geboten habe, dass sie auf der Toilette sang. Ashantis Anwalt zeigte sich enttäuscht vom Urteil der Richter und kündigte an, in Revision gehen zu wollen. „Wir sind überzeugt, dass wir, wenn alles geklärt ist, nichts zahlen müssen“, erklärte er. Parkers Anwalt hatte zu Prozessbeginn ganze 2,2 Mio. Dollar für seinen Klienten gefordert.

Ashanti hatte mit Parker gearbeitet, während sie auf Long Island lebte. Als sie bei Def Jam unterschrieb, entließ er sie aus ihrem Vertrag, unter der Bedingung, dass er zwei Songs ihres ersten Albums produzieren dürfe.