Musik

Privatradios unterstreichen Engagement für Newcomer

Mit einem offenen Brief an den Ministerialdirigenten Hans Ernst Hanten, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, wollen die Privatradios ihr Engagement für deutschsprachige Musik und deutsche Newcomer demonstrieren.

Mit einem offenen Brief an den Ministerialdirigenten Hans Ernst Hanten, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, wollen die Privatradios ihr Engagement für deutschsprachige Musik und deutsche Newcomer demonstrieren.

In einem 13-seitigen Dokument weisen die durch den Verband VPRT vertretenen Sender auf die vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Aktionen zugunsten von Newcomern und nationalen Produktionen hin. „Im Musikprogramm der Sender nehmen Titel nationaler, regionaler oder lokaler Künstler einen breiten Senderaum ein“, erklärt Hans-Dieter Hillmoth, Vizepräsident Hörfunk beim Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT). „Auch außerhalb des Programms finden jedes Jahr mehrere hundert Veranstaltungen der Sender statt, in denen deutsche Künstler ihre Musik präsentieren können. Talentwettbewerbe, freiwillige Kooperationen mit den Agenturen der Künstler und den Plattenfirmen sowie eine starke Produktpromotion runden dieses Bild ab“, heißt es in dem Brief weiter.

Wegen der förderal strukturierten Hörfunklandschaft fänden viele dieser Projekte in der nationalen Öffentlichkeit jedoch kaum Beachtung. Dazu zählt die Studie unter anderen die German Radio Awards, die Beteiligung der Sender an Stefan Raabs Bundesvision Song Contest, den John Lennon Talent Award, die zusammen mit kick-media betriebene Promotion für verschiedene Künstler und zahlreiche Live-Veranstaltungen der Sender sowie auch besondere Formate, in denen die Stationen deutsche Künstler besonders würdigten.