Nach einigen Jahren der etwas kleineren Brötchen, scheint Pop-Kobold Prince wieder zu einem erneuten Höhenflug anzusetzen: Der kleine Musiker mit dem riesigen Kreativpotential wird nämlich im Jahr 2007 das Rahmenprogramm zum amerikanischen Sportgroßereignis Superbowl bestreiten. Zwar geht es bei der Veranstaltung noch immer primär um Football – doch längst hat sich das Endspiel zum höchst medienwirksamen Entertainment-Spektakel mit irrsinnigen Einschaltquoten gemausert.
Diese extreme Zuschauermasse ist es auch, die das Event bei den großen Stars zu einer so beliebten Bühne machen. U2 und Paul McCartney haben hier schon konzertiert, vergangenes Jahr sorgten dann die Rolling Stones für einen kleinen Skandal, da zwei ihrer Songs wegen anzüglicher Texte vom Sender zensiert wurden. Auch Janet Jacksons „Nipplegate“ hat sich hier im medialen Gedächtnis der USA fest verankert, mal sehen, ob es auch Prince zu einem kleinen Eklat kommen lässt. Schließlich gilt auch Mr. Funky als Sexsymbol – wenn auch das Blitzen einer Brustwarze hier kaum zum Aufschrei der Entrüstung führen würde.


