Einen davon gab’s für „Genius Loves Company“ als Album des Jahres und einen für den Song „Here We Go Again“ im Duett mit Norah Jones als Single des Jahres. Außerdem wurden Norah Jones und Ray Charles für die beste Zusammenarbeit zweier Sänger im Bereich Pop ausgezeichnet.
Sängerin Alicia Keys, die selbst vier Awards gewann, erinnerte bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem Schauspieler Jamie Foxx, der in seiner Rolle als „Ray“ für einen Oscar nominiert ist, an den verstorbenen Star.
Kanye West ging zwar mit ganzen zehn Nominierungen als einer der großen Favoriten ins Rennen, musste sich allerdings mit zwei Grammys begnügen; U2 kamen mit ihrer Single „Vertigo“ überraschend auf drei Preise.
Zweiter Grammy für Bill Clinton
In den klassischen Kategorien waren dann auch Künstler und Akteure aus Deutschland an zwei Awards beteiligt: Anne-Sophie Mutter gewann mit ihrer Einspielung des Violinkonzerts ihres Mannes André Previn die Auszeichnung für die beste Soloinstrumentalistin, und die von Martin Sauer produzierte Einspielung von Mozarts „Figaro“ des Concerto Köln unter der Leitung von Dirigent René Jacobs wurde von den Juroren als beste Opernaufnahme gekürt.
Bereits seinen zweiten Grammy konnte der frühere US-Präsident Bill Clinton entgegennehmen. Nachdem er zuletzt zusammen mit Michael Gorbatschov einen Award für die Sprecherrollen in einer Aufnahme von „Peter und der Wolf“ gewann, wurde er nun für das Hörbuch zu seiner Autobiografie ausgezeichnet.


