In der letzten Woche vor Weihnachten konnte der britische Einzelhandel nochmal richtig punkten: 9.232.000 Alben gingen in dieser Zeit über die Verkaufstresen des Königreichs – 30 Prozent mehr als in der Woche davor. Allerdings liegt diese Zahl niedriger als in den Vorjahren: 2001 waren es 9,768 Millionen, 2000 10,298 Millionen Alben. In den sechs Vorweihnachtswochen setzten britische Händler 21,7 Millionen Tonträger ab. Das entspricht einem Plus von 4,8 Prozent zum Vorjahr. Der Zuwachs in der letzten Verkaufswoche vor dem Fest wird einem verschärften Preiskampf zugeschrieben. Besonders Supermärkte drückten die VKs auf Niveaus, die zum Teil unter Einstandspreis lagen. So verkaufte zum Beispiel die Marktkette Tesco allein in einer Woche eine Million Einheiten, während Konkurrent Safeway Charts-Ware für 8,99 Pfund anbot. Fachhändler beklagten diesen Preisrutsch – VKs, die 20 Prozent unter den Preisen von Musikfachgeschäften liegen, ruinierten den Tonträgerhandel.
Preiskampf in UK in der Vorweihnachtswoche
In der letzten Woche vor Weihnachten konnte der britische Einzelhandel nochmal richtig punkten: 9.232.000 Alben gingen in dieser Zeit über die Verkaufstresen des Königreichs – 30 Prozent mehr als in der Woche davor.


